'Schüler*innen', 'Schülerinnen und Schüler'… oder 'Schüler'? Eine Pilotstudie zur Akzeptanz von geschlechtergerechter Sprache im Deutschen unter 16- bis 18-jährigen deutschen Schüler*innen – am Beispiel des Kreisgymnasiums Neuenburg

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2023-08-29

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de

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In dieser Studie wird die Akzeptanz von geschlechtergerechter Sprache im Deutschen unter 16- bis 18-jährigen deutschen Schüler*innen am Beispiel des Kreisgymnasiums Neuenburg untersucht. Insgesamt haben 38 Schüler*innen einen Onlinefragebogen zu diesem Thema ausgefüllt. Die Studie hat gezeigt, dass geschlechtergerechte Sprache im Deutschen von einer großen Mehrheit der untersuchten Schüler*innen am Kreisgymnasium Neuenburg abgelehnt wird: Insgesamt mehr als zwei Drittel der Teilnehmer*innen (n = 38) finden geschlechtergerechte Sprache an sich nicht wichtig (73,68% finden sie nicht wichtig): Ein kleiner Unterschied gibt es dabei zwischen den sich als ‚männlich‘ identifizierenden und den sich als ‚weiblich‘ oder ‚divers‘ identifizierenden Schüler*innen. Wenn Texte mit geschlechtergerechter Sprache jedoch vorgegeben sind, werden diese durchschnittlich von den Teilnehmer*innen als ‚leicht zu verstehen‘ eingestuft; der Erscheinungskontext hat keinen Einfluss darauf. Darüber hinaus würden die Teilnehmer*innen schneller auf Gendervarianten ohne Lesezeichen (Bsp.: die Begriffsneutralisierung) anstatt Gendervarianten mit Lesezeichen (Bsp.: das Gender-Sternchen) zurückgreifen, wenn sie geschlechtergerechte Sprache einsetzen sollten.

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Faculteit der Letteren